Archiv der Kategorie: MS Analysis Services

Microsoft Analysis Services 2005, 2008, 2008 R2, 2012, 2014

Migration SSAS 2005 > 2008: Class not registered – Fehler

Wenn man eine SSAS-Datenbank von SQL 2005 auf SQL Server Analysis Services 2008 migriert, taucht gerne folgender Fehler auf, der aber eine nicht auf Anhieb durchschaubare Fehlermeldung hat:

Die Migration geht an sich gut. Hat man die SSAS-Datenbank dann aber auf den neuen Server mit SSAS 2008 deployt, so bereitet die Datenbank nicht auf, sondern scheitert mit folgendem Fehler:

Class not registered beim Aufbereiten
(Zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Der Fehler tritt nur auf, wenn die Daten auf dem SQL Server liegen und nach der Migration auf dem Zielserver keine SQL Server 2005-Installation mehr vorhanden ist.

Ursache ist, dass in der Data Source als OLEDB Treiber der SQL Server Native Client in der Version 2005 angegeben ist, aber auf dem neuen Zielserver nicht mehr installiert ist.

Alte Verbindung mit 2005er Treiber

Man kann einfach den Treiber auf die aktuelle Version 2008 (10.0) ändern. Dann funktioniert wieder alles (egal ob die zugrundeliegende Datenbank noch SQL Server 2005 ist oder auch auf SQL 2008 migriert wurde):

Verwendung des neuen Treibers von SQL 2008

Kalendersteuerelement bei Reports auf Cubes

Reporting Services hat ein Kalendersteuerelement, in dem man Datumswerte einfach eingeben kann, wenn ein Prompt vom Typ Date / Time ist. Heute möchte ich beschreiben, wie man das verwenden kann, wenn man einen Bericht erstellt, der auf einem Analysis Services-Cube basiert. Beim Cube ist (in der Regel) das Problem, dass es zwar eine Zeit-Dimension gibt, diese aber natürlich wie alle Dimensionen einen Member Unique Name (also Key) wie z.B. „[Intervall].[Datum].&[20081012]“ oder „[Intervall].[Datum].&[3207]“ haben. Dies ist offensichtlich ein String und kein DateTime, weswegen beim Standard-Vorgehen der Reporting Services eine Kombobox mit allen Datumswerten erstellt.

Aber hier im Detail das Vorgehen:

Im Wizard zum Erstellen der Abfrage gehen wir wie folgt vor:

Wizard zum Erstellen der Abfrage an den Cube

(Zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Ich habe einfach eine Kennzahl und das Datum in die Abfrage gezogen und einen Filter auf das Datum gesetzt, wobei ich (wichtig!) die beiden Checkboxen bei den Parametern gesetzt habe.

Bei der Berichtsausführung werden die beiden Parameter über Komboboxen realisiert:

Parameter From als Kombobox

Dazu hat nämlich der Wizard zwei versteckte Data Sets angelegt, die die entsprechenden Werte liefern:

Hidden Datasets

Als nächstes müssen wir das MDX anpassen. (Im Query Designer auf Design Mode klicken)

 

Der Wizard hat folgendes MDX erstellt:

SELECT NON EMPTY { [Measures].[Annahmen] } ON COLUMNS, NON EMPTY { ([Intervall].[Datum].[Datum].ALLMEMBERS ) } DIMENSION PROPERTIES MEMBER_CAPTION, MEMBER_UNIQUE_NAME ON ROWS FROM ( SELECT ( STRTOMEMBER(@FromIntervallDatum, CONSTRAINED) : STRTOMEMBER(@ToIntervallDatum, CONSTRAINED) ) ON COLUMNS FROM [<CubeName>]) CELL PROPERTIES VALUE, BACK_COLOR, FORE_COLOR, FORMATTED_VALUE, FORMAT_STRING, FONT_NAME, FONT_SIZE, FONT_FLAGS

Die beiden mit @-benannten Ausdrücke sind die Prompts.

Wir müssen nun den Teil „STRTOMEMBER(@FromIntervallDatum, CONSTRAINED) “ so abändern, dass dort eine Variable vom Typ DateTime eine Rolle spielt. Der Schlüssel eines Datumselements in diesem Fall sieht so aus „[Intervall].[Datum].&[3190]“, wobei die ID die Anzahl der Tage zwischen dem 1.1.2000 und dem betreffenden Tag ist.

Gehen wir nun davon aus, dass wir einen Prompt @von vom Typ DateTime haben, müsste der STRTOMEMBER so aussehen:

STRTOMEMBER(„[Intervall].[Datum].&[“ +cstr( datediff(„d“, DateSerial(2000, 1, 1), @von )) + „]“)

Die DateSerial-Funktion verwende ich hier aus hygienischen Gründen, um keinen Cast von String auf DateTime (der abhängig von der Locale wäre) zu verwenden)

Auf das CONSTRAINED verwende ich, da sonst der Query Designer meckert.

Wenn man selbst natürlich einen anderen Key benutzt, muss dies angepasst werden. Bei einem Key im Format YYYYMMDD, also [Intervall].[Datum].&[20091205], müsste die Formel so sein:

STRTOMEMBER(„[Intervall].[Datum].&[“ +cstr( year(@von) ) + right(„0“ + cstr(month(@von), 2) + right(„0“ + cstr(day(@von), 2) + „]“)

Nun müssen wir noch den Parameter der Abfrage definieren (über Button Abfrage Parameter):

Parameter der Abfrage

Damit existiert noch nicht der Prompt.

Unter den Eigenschaften des Datasets erscheint der Parameter @von bereits:

Dataset Properties: Parameter

Dort tragen wir in „Parameter Value“ einfach „[@von]“ ein.

Damit wird automatisch ein Report Parameter von angelegt

Report Parameter von, den wir wie folgt bearbeiten: Wir setzen den Datentyp auf Datetime:

Bild

(Außerdem löschen wir den nicht mehr benötigten Prompt „FromIntervallDatum“)

Damit steht jetzt auch hier das Kalendersteuerelement zur Verfügung:

fertiges Kalendersteuerelement

MDX-Skripte eines Cubes über C#-Code anpassen

Zu dem Standard-Aufgaben bei SSAS-Projekten gehören KPIs, wobei Ist- und Planwerte verglichen und danach der Status einer KPI berechnet wird. Heute möchte ich mich auf den Status fokusieren.

Eine normale Regel könnte sein:

  • Wenn Ist >= Plan, dann Status grün
  • Wenn Ist >= 90% des Plans, dann Status gelb
  • Sonst Rot

Das sähe im MDX-Skript in etwa so aus:

CREATE MEMBER CURRENTCUBE.[Measures].[OPE_Status]
AS iif( [Measures].[OPE] >= [Measures].[OPE_Plan] , 1,
iif( [Measures].[OPE] >= [Measures].[OPE_Plan] * 0.9, 0, -1)),
VISIBLE = 1;

oder

OPE_Status

Dabei steht verabredungsgemäß +1 für grün, 0 für gelb, -1 für rot (wenn es natürlich auch andere Möglichkeiten gibt).

Möglicherweise will man nun aber den Faktor 90% für die Schwelle zwischen Gelb und Rot (oder auch den Schwellwert 100% für die Grenze zwischen Grün und Gelb) dynamisch gestalten – zum Beispiel durch die Eingabe in einer Administrationskonsole. Dann wäre es schön, wenn man dieses MDX dynamisch anpassen könnte.

Deswegen beschreibe ich hier, wie das geht:

Als erstes muss in C# der Verweis Microsoft.AnalysisServices eingebunden werden. Verwirrenderweise findet man diesen nicht unter Microsoft…, sondern unter Analysis Management Objects (kurz AMO):

Verweis

Diesen Namespace verwendet man mit

using SSAS = Microsoft.AnalysisServices;

Danach geht es recht einfach:

SSAS.Server server = new SSAS.Server();

try
{
server.Connect(„Data source=<SSAS-Servername>“);
SSAS.Database db = server.Databases.FindByName(„<SSAS-Datenbankname>“);
SAS.Cube cb = db.Cubes.FindByName(„<SSAS-Cubename>“);
}
catch (Exception e) …

Auf die MDX-Skripte hat man dann mit

cb.MdxScripts[0].Commands[0].Text

Zugriff. Diesen String kann man dann auch manipulieren. Damit die Veränderungen auf den Analysis Services gespeichert werden, muss man die Änderungen mit

cb.MdxScripts[0].Update();

speichern.

Ich empfehle die dynamischen MDX-Anteile von den statischen durch Kommentare wie

/*Beginn Statusberechnungen*/n/* Den Text zwischen diesen Markierungen NICHT verändern, da er autogeneriert ist*/n

/* Ende Statusberechnungen */

voneinander zu trennen.

Dann kann man auch durch einfache String-Manipulation den zu ändernden Teil herausfischen, ihn ändern und wieder zurückschreiben, ohne den kompletten Cube zu zerstören 🙂

Natürlich muss obiges nicht in einem eigenen C#-Programm programmiert werden, es kann auch als Teil eines SSIS-Pakets verwendet werden.

In einem meiner Projekte verwendete ich einen Data Flow Task, in dem ich die einzelnen Status-Formeln berechnete und in einer Skriptkomponente (als Ziel) die MDX-Skripte in dem Cube aktualisierte. Den Code für die Skriptkomponente habe ich hier als Anlage beigefügt. (Das ist offensichtlich SQL Server 2008, da C# ja erst dann verwendet werden kann 🙂 )

Automatisierung von Analysis Services-Aufgaben über XMLA

Alle Aufgaben, die man im SQL Server Management Studio für den Betrieb eines SQL Server Analysis Services vornehmen kann, können auch über XMLA gesteuert werden.

Das gilt zum Beispiel für das Aufbereiten (Verarbeiten, process) von Cubes oder dem Backup von Datenbanken. Ich werde mich heute mit dem Backup einer Analysis Services – Datenbank beschäftigen.

Das Schöne ist, dass wir gar nicht die Syntax der XMLA nachschlagen müssen. Das SQL Server Management Studio erstellt uns nämlich den notwendigen XMLA-Code automatisch (und das gilt für beide Versionen 2005 und 2008). Dazu wählen wir zunächst im Kontextmenü die gewünschte Aktion aus:

BackUp in SQL Server Management Studio

Dann startet sich ein Popup-Fenster, in dem wir die gewünschten Einstellungen durchführen, aber nicht auf OK klicken.

Script Button oben

Im oberen Bereich befindet sich eine Script-Button. Wenn man auf diesen klickt, wird das zugehörige XMLA erstellt:

Backup-XMLA

Dies kann man jetzt sogar direkt im SQL Server Management Studio ausführen (Execute!).

Bei Erfolg liefert die Ausführung folgendes Ergebnis:

<return xmlns=“urn:schemas-microsoft-com:xml-analysis“>
<root xmlns=“urn:schemas-microsoft-com:xml-analysis:empty“ />
</return>

Das Problem (auf das wir später noch zurückkommen werden) ist, dass auch bei einem Fehler in der Regel kein Fehler geschmissen wird (bei Analysis Services 2008 kommen manchmal Fehler vor), sondern ein XML zurückgegeben wird, in der die XML-Knoten Exception oder Error oder ähnliches auftauchen. Wie gesagt, dazu später mehr.

Wie können wir nun ein solches XMLA automatisiert (zeitgesteuert) aufrufen?

Die einfachste Möglichkeit ist über den SQL Server Agent. Wir legen dazu einen neuen Job an. Der erste Schritt des neuen Jobs sieht so aus:

Step zum Backup via XMLA

Wie man in obigem Screen Shot sieht, muss als Typ „SQL Server Analysis Services Command“ ausgewählt, als Server dergewünschte SQL Server Analysis Services-Server (hier im Beispiel ssasentsql2008) eingetragen und das XMLA in die große Textbox Command kopiert werden.

Damit kann dieses XMLA im Rahmen eines SQL Server Agent Jobs ausgeführt werden.

Im Log File Viewer kann man nach der Ausführung das ERgebnis der Ausführung wie folgt erkennen:

Log File Ergebnis der Ausführung eines XMLA Befehles

Was ich markiert habe, ist genau das Ergebnis, das wir vorhin auch als Ergebnis bei der Ausführung im SQL Server Management Studio gesehen hatten. Hier erkennt man, dass die Ausführung erfolgreich war, weil das Ergebnis „empty“ ist. Natürlich wird der Job als erfolgreich beendet angezeigt.

Das Problem hierbei ist, dass bei Fehlern bei der Ausführung der Job ebenfalls als erfolgreich abgeschlossen angezeigt wird und die Fehlermeldung nur an dieser Stelle im Log sichtbar ist.

Ausgabe, wenn das XMLA einen Fehler geliefert hat

Man erkennt deutlich, dass der Step als erfolgreich markiert ist, aber offensichtlich nicht erfolgreich durchgeführt wurde. Die Fehlermeldung habe ich markiert. (In dem Beispiel handelte es sich um das Aufbereiten einer nicht existenten Datenbank)

Dies ist natürlich sehr ungünstig, da Administratoren auf das Fehlschlagen eines Jobs reagieren können, aber nicht auf irgendwo enthaltene Fehlermeldungen. Deswegen empfehle ich, in produktiven Umgebungen das XMLA nicht direkt im SQL Serevr Agent auszuführen, sondern, wie gleich beschrieben im SSIS. Im SQL Server Agent 2008 scheint dieses Problem behoben zu sein. Wenn man obigen fehlerhaften Job im SQL Server Agent 2008 anlegt (sogar auch wenn man als Ziel des XMLA sogar einen 2005er Analysis Services wählt), wird der Fehler im SQL Server Agent erkannt und sinnvoll protokolliert, wie man in folgendem Screen Shot sehen kann:

Fehler in XMLA korrekt erkannt

Nun aber zu einer anderen Möglichkeit, das XMLA auszuführen, als Integration Services Package im SSIS:

Im Control Flow gibt es dort eine Task mit Titel Analysis Services Execute DDL Task. Diese benötigt eine Cube-Connection und das zu automatisierende XMLA. Das XMLA kann dabei direkt eingegeben oder aus einer Variable oder aus einem File ausgelesen werden. Letzters wird bei großen XMLAs benötigt, da sonst die Größenbeschränkung auf ca. 4000 Zeichen besteht.

Bild

Unter diesem Link habe ich ein einfaches Paket zum Download bereit gestellt, dass nach Eingabe einiger Variablen das XMLA automatisch erstellt (über Expressions der Execute SSAS DDL Task) und dann ausführt. Die Variablen sind im beigefügten Config-File enthalten, so dass Sie das Paket auch einfach über die Anpassungen an dieser Config-Datei steuern können.

Als Variablen werden verwendet:

  • CubeDatenbank: Die SSAS-Datenbank, die gesichert werden soll.
  • CubeServer: Der Name des SSAS-Servers, auf dem sich die zu sichernde Datenbank befindet.
  • Dateiname: Name der zu erstellenden Datei
  • MitKompression: Soll die Datei komprimiert werden? (im Config-File 0 für nein, 1 für ja eintragen)
  • mitUeberschreiben: Soll evtl. eine bereiots existierende Datei überschrieben werden? (im Config-File 0 für nein, 1 für ja eintragen)
  • BackupPasswort: Geben Sie das an, wenn Sie Ihr Backup verschlüsseln wollen, sonst leer lassen (dann wird nicht mit leerem Passwort verschlüsselt 🙂 )

Variablen fürs SSIS Backup

Ganz analog können alle XMLAs mit SSIS ausgeführt werden.

Analysis Services: Zahlen-Formatierung mit Texten (z.B. „min“)

Im Analysis Services kann man natürlich die Formatierung der Measures und berechneten Measures vielfältig gestalten. Die Möglichkeiten gehen aber über die Anzahl der Nachkommastellen hinaus.

Im Beispiel will ich ein Measure, das Zeiten beinhaltet, so formatieren, dass die Zahlen als 17,5 min dargestellt werden. Dadurch ist dem Benutzer klar, dass es sich um Dauer in Minuten handelt.

Bei Measures gibt man als Formatstring an: #,##0.00 min oder #,##0.00″ min“

Bei berechneten Measures gibt man als Formatstring an: „#,##0.00 min“ oder „#,##0.00″“ min“““

[Wegen der Anführungszeichen muss man bei den berechneten Measures aufpassen, da bei einfachen Anführungszeichen ein Syntax Fehler erscheint. Aber wie die Beispiele zeigen, kann man die Anführungszeichen um „min“ herum auch weglassen]

Das Ergebnis in Excel 2007:

Formatierung mit Minuten in Excel 2007

Wie man sieht, stimmt die Formatierung. Und es ist wirklich nur eine Formatierung und kein String, so dass in Excel mit der Zahl auch weiter gerechnet werden könnte.

Kalenderwoche im Analysis Services

Ich hatte ja gestern in meinem Blog geschrieben, wie man die deutsche KW im SQL Server berechnen kann. Wenn man darauf basierend eine Datumsdimension aufbaut, bieten sich natürlich zwei kanonische Hierarchien an:

  • Jahr > Quartal > Monat > Tag
  • Jahr > KW > Tag

Allerdings muss man dabei beachten, dass nur die erste eine echte Hierarchie ist. Die KW-Hierarchie ist nicht echt, da zwei Tage aus der selben KW in unterschiedlichen Jahren liegen können (z.B. 31.12.2008 und 1.1.2009 liegen beide in der KW 2009/01).

Deswegen darf man nicht einstellen, dass eine direkte Beziehung zwischen KW und Jahr besteht:

Also statt

Dimension Datum falsche Attributbeziehung

muss es so aussehen (man beachte die Attributbeziehungen der KW):

Dimension Datum KW richtige Attributbeziehungen

Deswegen kann man natürlich trotzdem beide Hierarchien angeben:

Gierarchien der Datumsdimension

(Das gelbe Dreieck gibt an, dass die Hierarchie nicht echt ist und deshalb nicht für Aggregationen verwendet werden kann)

Eine andere Alternative wäre, dass man unterschiedliche IDs und Namen für die KWs spendiert, die in einem anderen Jahr liegen, also beispielsweise:

  • 31.12.2008 liegt in der KW 2009 / 01 (in 2008)
  • 1.1.2009 liegt in der KW 2009 / 01

Damit wäre die KW-Hierarchie auch eine echte Hierarchie. Allerdings kann man dann die KW 2009 / 01 nicht mehr (so einfach) über Jahresgrenzen hinweg auswerten.

Crash im Cube Designer

Bei mir kam es bei mehreren Installationen vor, dass die Entwicklung eines Cubes im Business Intelligence Development Studio (Visual Studio mit BI-Projektvorlagen) nicht vollständig funktionierte. Beim Klick auf den Tab zur Erstellung der berechneten Measures, stürzte entweder das Visual Studio komplett ab oder brachte eine Fehlermeldung.

Ein Forum-Eintrag in der MSDN besagt, dass die Dateien msmdlocal.dll und msmgdsrv.dll in den Verzeichnissen „%ProgramFiles%Microsoft Visual Studio 8Common7IDEPrivateAssemblies“ und „%ProgramFiles%Gemeinsame DateienSystemOle DB“ bzw. „%ProgramFiles%Common FilesSystemOle DB“ in unterschiedlichen Versionen vorliegen. Ich löschte (mit Backup 🙂 ) die Dateien in „%ProgramFiles%Gemeinsame DateienSystemOle DB“ und überschrieb sie mit den anderen Dateien. Dann funktionierte es wieder.

Bei mir trat das Problem reproduzierbar auf, als ich auf einem Rechner Excel 2003, Excel 2007 und SQL Server installierte. Die Reihenfolge der Installation spielte dabei keine Rolle.

Web-Veröffentlichungen zu Reporting Services

Ich habe zwei Artikel unter www.SqlServerCentral.com veröffentlicht, in denen ich aufzeige, wie man die in meinen Augen größten Mankos des Reporting Services umgehen kann:

  • Reporting Services ist nicht in der Lage, zwei DataSets zu joinen. In meinen Artikeln zeige ich,
    • wie man in einer Kreuztabelle sowohl die Istwerte auf Monatsebene (erstes SQL-Statement) als auch die Planwerte in Summe (zweites SQL-Statement) kombinieren kann.
    • wie man sogar SQL-Abfragen mit Abfragen auf andere Datenbanktypen (in meinem Fall eine Analysis Services-Datenbank) kombinieren kann
  • Die Kreuztabelle (Matrix) von Reporting Services hat wenig Funktionalitäten, so dass selbst das Hinzufügen einer weiteren Spalte nicht möglich ist (lediglich Summen-Spalten werden unterstützt)

Diese Artikel sind unter http://www.sqlservercentral.com/articles/Reporting+Services/63415/ und http://www.sqlservercentral.com/articles/Linked+Server/63867/ nachzulesen.

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